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Ziviles Verkehrsrecht, Schadensregulierung

Nach einem Verkehrsunfall, in welchen Sie schuldlos oder nur mit einem Mitverschuldensanteil verwickelt wurden, sollten Sie sich fragen, ob Sie mit der Schadensregulierung einen auf dem Gebiet des Verkehrs-rechts erfahrenen Anwalt beauftragen wollen, oder ob Sie das Schadensmanagement dem gegnerischen Haftpflichtversicherer oder Ihrer Werkstatt überlassen, welche nur sehr begrenzte Ansprüche für Sie regulieren kann und darf.

Vielleicht sind Sie nicht rechtsschutzversichert oder der Versicherungsvertrag sieht eine Selbstbeteiligung vor. Keine Sorge: Entstehende Anwaltskosten müssen natürlich von der gegnerischen Haftpflichtver-sicherung übernommen werden.

Grundsätzlich empfiehlt sich die Einschaltung eines erfahrenen Anwalts, damit Ihre Ansprüche dem Grunde nach mit einer möglichst hohen Quote reguliert werden. Auch muß es in Ihrem Interesse liegen, daß Ihre Ansprüche vollständig durchgesetzt werden, daß Ihnen Ihr Anwalt die beim einzelnen Schadensfall sich bietenden Abrechnungsvarianten aufzeigt, damit Sie sich für die in Ihrem Fall optimale Regulierung entscheiden können.

Sofern Sie das Schadensmanagement der Haftpflichtversicherung Ihres Unfallgegners überlassen, sind Sie schon der Verlierer. Die gegnerische Versicherung wird regelmäßig mit der Schadensschätzung eine Sachverständigenorganisation beauftragen, welche die Reparaturkosten nicht nach Verrechnungssätzen der Werkstatt Ihres Vertrauens kalkuliert, sondern „mittlere Stundenverrechnungssätze“ ansetzt. Im schlimmsten Fall wird eine Spar‑Reparatur vorgegeben. Gern verweist man Sie auf sog. „Referenzbe-triebe“, die zu besonders niedrigen Preisen arbeiten, die Ihr Fahrzeugmodell nicht wirklich kennen, bezüglich derer Sie überhaupt nicht einschätzen können, ob die Firmen bis zum Ablauf der Gewährleistungsfrist überhaupt noch existieren.

Im Fall eines Totalschadens ist es für Sie überaus wichtig, daß der Restwert korrekt eingeschätzt wird, um finanzielle Nachteile zu vermeiden.

Weitere Positionen wie Nutzungsausfallentschädigung, merkantiler Minderwert, etwaige Verschrottungs-kosten, Schmerzensgeld, Verdienstausfallschaden, Haushaltsführungsschaden, Fahrtkosten etc. sollten bei der Regulierung natürlich nicht vergessen werden. Seit über 30 Jahren ist die europaweite Schadens-regulierung nach Verkehrsunfällen ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Kanzlei.

Sollten Sie schuldlos oder zu einem geringen Mitverschuldensanteil Geschädigter eines Verkehrsunfalls geworden sein, können Sie uns mit der Schadensregulierung auch online schriftlich beauftragen, ohne uns in der Kanzlei besuchen zu müssen. In diesem Fall bitten wir Sie, unseren „Unfallfragebogen für Geschä-digte“ auszufüllen und uns online oder als Druckversion zu übersenden. Konkrete Fragen und Abwick-lungsmöglichkeiten können dann auch telefonisch oder schriftlich erörtert werden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen während der gesamten Mandatsdauer mit Rat und Tat zur Seite und Sie können jederzeit einen Besprechungstermin vereinbaren.

Verkehrsstrafrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Verkehrsverwaltungsrecht

Hierunter versteht man unter anderem die Fälle von Alkohol am Steuer, Verkehrskontrolle, MPU-Test, Geschwindigkeitsüberschreitung, Abschleppkosten, Fahrerflucht, Fahrerlaubnisentzug, Fahrverbot, etc.

Wenn ein Anhörungsbogen oder bereits ein Bußgeldbescheid im Briefkasten liegt, ist der Ärger groß. Wenn gar Punkte in Flensburg oder ein Fahrverbot angedroht werden, lohnt sich in vielen Fällen die Einsichtnahme in die Bußgeldakte, um das Beweisfoto zu sichten und die Messmethode auf Fehlerquellen zu durchforsten, um auf eine Einstellung des Verfahrens hinzuarbeiten. Für Berufskraftfahrer ist ein Fahrverbot besonders lästig – doch es bestehen Möglichkeiten, Sie vor einem Fahrverbot zu bewahren. Wir helfen Ihnen bundesweit, wenn es um Ihr Auto und Ihren Führerschein geht.